Tag 22: Hostel-Hopping

Obwohl wir es im Ruamoko Hostel gut angetroffen hatten, war unser Plan auch heute wieder die Küste ein bisschen weiter entlang zu fahren.

Nachdem wir mal richtig ausgeschlafen haben- bis halb neun ?- verbrachten wir Vormittag und Siesta noch am schönen Pool und in den bequemen Hängematten, um dann am frühen Nachmittag weiter zu fahren. Die Schotterpistenetappe zu stückeln war auf jeden Fall empfehlenswert.

Zehn entspannte, aber sehr staubige Kilometer später erreichten wir Popoyo, ein kleines Surferörtchen. Da wir mal vor Einbruch der Dunkelheit eintrafen, blieb genügend Zeit sich umzuschauen und eine bedachte Hostel – Wahl zu treffen.

Dass man ganz Popoyo gesehen hat, weiß man, wenn man das Ende des Ortes erreicht: Es handelt sich um ein “Sack-Dorf”, das südlich von einem gigantischen Flussbett begrenzt wird. Dort angekommen gönnten wir uns einen frisch gepressten Mangosaft, wurden dabei von zwei niedlichen zahmen Papageien unterhalten und trafen die Entscheidung über die Bleibe für die nächste Nacht. Mit dem “NicaWish” hatten wir ein Hostel gefunden, das uns jeden Wunsch erfüllte: Wir durften in seinem Garten direkt am Meer zelten, gleichzeitig aber die Sanitäranlagen und die Küche (?) nutzen.

So zauberten wir uns wenig später in “unserer” Küche ein riesiges Omlett und genossen anschließend mal wieder den kühlen Pazifik. Der Strand der hiesigen Bucht ist der bisher breiteste, den wir auf unserer Tour gesehen haben. Deshalb laufen die Nutztiere hier auch direkt in Herdenstärke vorbei ?.

2 comments on Tag 22: Hostel-Hopping

  1. Männlicher Erziehungsberechtigter (Vater), der auch an dieser Stelle betont, jede Haftung für seine volljährigen Töchter abzulehnen says:

    Bei jedem Lesen Eurer Einträge entsteht bei mir ein bisschen Fernweh. Tolle Erlebnisseund ein Schreibstil, aus dem man etwas machen kann. Ich freue mich, Eurf Fotos kn groß zu sehen.
    Behaltet für Sozialfonds Unruhen im Auge; insbesondere wenn ihr Euch Managua oder Städten nähert. Liest sich kn unseren Medien nicht gut, was da passiert.

  2. Huhu 🙂

    Hammer diese Bilder! Der Papagei auf Carina´s Finger würde gut zu Till passen 😀 Und die Kuhherde am Strand! Wahnsinn, kann man sich irgendwie nicht vorstellen, wenn man ihr immer das Ende der Wiesen sieht ohne auch nur ein paar Meter gehen zu müssen…

    Und euer Zeltplatz ist augenscheinlich der Gemütlichste bisher 🙂

    Gebt alles, füttert euere ungezügelte Neugier und habt vor allem Spaß dabei! Und genießt das unbeschwerte Leben weit weg vom deutschen Alltag 😉

    Liebste Grüße aus der PW Schloß Holte, eure Minta

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